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Aikido ist eine der
anspruchsvollsten Kampfkünste, die man
lernen kann; dies gilt sowohl in
geistiger, als auch in
körperlicher Hinsicht. Es ist aus dem
Aiki-Jitsu
entstanden. Das
Aiki-Jitsu enthielt
Hebel-, Schlag-
und Wurftechniken. Es wurde gelehrt, wie das
Gleichgewicht des Gegners zu brechen
ist und wie man mit einem
Schwert umgeht. Das Aikido empfindet jedes der 3 Prinzipien als gleich wichtig. Dies offenbart sich auch in der japanischen Sprache, die alle 3 Silben gleich betont. Die geistige Entwicklung des Aikidoka steht im Vordergrund. Das intensive Üben und Verstehen der Techniken sollen dabei behilflich sein. Im Aikido findet kein Wettkampf statt. Dies würde den Prinzipien zuwider laufen. Es geht nicht darum, jemanden zu besiegen um so sein Ego zu stärken. Dies würde die geistige Entwicklung nur behindern. Sondern es geht darum, sich selbst zu erkennen. Im Training reagiert die/der Aikidoka lediglich auf Angriffe und leitet die Angriffsenergie des Gegners um. Der Gegner wird geführt. Dies setzt voraus, dass die/der Aikidoka in sich ruht, d.h. seine Mitte gefunden hat. Es werden Zentrifugal- und Zentripetalkräfte durch schwungvolle Dreh- und Kreis-bewegungen erzeugt. Befindet sich der Angreifer in diesen Drehbewegungen, verliert er sein Gleichgewicht und damit seinen Mittelpunkt. Er wird schwach und kann mit einer Wurf- oder Hebeltechnik besiegt werden. Die Bewegung und nicht die Kraft steht bei den Techniken im Vordergrund.
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Münchens älteste Aikido-Schule
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